Der Hochstaufen gilt als der Hausberg von Bad Reichenhall. Noch nie von ihm gehört? Macht nichts, ich stell ihn euch vor!

Anreise

Wir sind bereits am Freitag nach Berchtesgaden gefahren und konnten während der Autofahrt schon das ein oder andere Bergpanorama begutachten. Sowas liebe ich ja einfach! Der Parkplatz, für den wir uns entschieden haben, lag schon recht weit oben. Ich weiß nicht, ob der Weg bei Schnee geräumt wird. Falls nicht, kann ich mir vorstellen, dass mein Auto da seine Probleme gehabt hätte.

Ansonsten war es am Parkplatz jedoch sehr ruhig und es stand nur ein weiteres Auto dort. Gezahlt wird an einem Automaten mit Karte oder Bar – 4€ pro Tag.

Wir haben die erste Nacht im Auto übernachtet und ich muss sagen, ich habe unter diesen Bedingungen lange nicht mehr so gut geschlafen!

Aufstieg

Früh am nächsten Morgen ging es dann direkt los. Wir sind gegen 8 Uhr aufgebrochen, damit wir uns viel Zeit lassen konnten. Die Strecke war mit ca. 12km zwar nicht lang, allerdings hatten wir einige Höhenmeter zu erzwingen.

Das erste Stück geht über Schotterwege, von denen man dann in den Wald gelangt. Dort geht es auch relativ lange über teilweise sehr enge und steinige Wege. Ungefähr in der Mitte müssen zwei Geröllfelder gequert werden. Passt hier unbedingt auf, die Steine sind lose!

Das Ende de Aufstiegs führt euch über eine Gratwanderung mit grandiosem Ausblick durch den Fels. Aber ganz ehrlich? Spaß hatte ich dabei nicht. Ich glaube, Feldwege sind so ziemlich das, was ich am wenigsten mag. Der einzige Vorteil: es war wirklich sehr wenig los.

Gipfel

Der Ausblick am Gipfel war wirklich einzigartig. Auf der einen Seite konnte man in die Stadt schauen, auf der anderen Seite gab es weitere Berge, so weit das Auge reicht. Leider stand die Sonne genau hinter den Bergen, was das Fotografiefen für mich ziemlich unmöglich gemacht hat.

Wir haben ca. eine Stunde am Gipfel verbracht und unsere Brotzeit genossen. Skyla hat außerdem einen menschlichen Freund gefunden, der uns beim Abstieg ein Stück begleitet hat.

Abstieg

Wir haben denselben Weg wieder bergab genommen und wurden, wie bereits erwähnt, das erste Stück begleitet. Skyla hatte wohl einen kurzen Anfall von Alzheimer und hat nach 15 Minuten vergessen, dass sie den Mann schon kennt. Kurzerhand wurde er dann angebellt.

Ich muss sagen, auch bergab fand ich die Strecke nicht wirklich prickelnd und ich war froh, als wir wieder am Auto angekommen sind. Mir hat ordentlich alles weh getan und am nächsten Tag hatte ich ziemlich Muskelkater in den Waden.

Wenn ihr nach einer anspruchsvollen Wanderung sucht, für die ihr bestenfalls schon etwas Erfahrung im alpinen Gelände mitbringt, und nach einer wunderschönen Aussicht sucht, dann seid ihr hier allerdings genau richtig.

Hier geht’s zur Tour auf Komoot!

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